Beach-Volleyball Grand Slam Klagenfurt
August 7, 2008 at 11:19 | In Uncategorized | Leave a CommentAuch dieses Jahr fuhr ich wie letztes Jahr mit etwas anderer Besetzung zum wohl spektakulärsten und geilsten Sommerevent Österreichs nach Klagenfurt zum Beach-Volleyball Grand Slam. Freitag Ábend (16 Uhr) bin ich mit meinem Arbeitskollegen Dominik in Klagenfurt mit dem Zug angekommen (Dank an die ÖBB fürs Sommerticket – tolle Aktion) und im Regen zu meinem Onkel in die Unterkunft gelaufen. Der Regen machte uns nichts aus, war ja sehr schwül, also alles kein Problem. Wir inspizierten die Unterkünfte und bekamen die Matrazen bzw. die Schlafgelegenheiten zugewiesen. Kurz frisch gemacht – ups, wo ist die Dusche? Es gab keine Dusche – nur den Schlauch (Brunnen) oder das Waschbecken. Aber kein Problem, wir gehen in den See baden
ist ja wie duschen. Also hopp hopp auf Richtung Strandbad, wo bereits alte Bekannte bei einem Bierchen saßen (Mani, Zeti, Christian und Chri) die doch tatsächlich als ich komme, das weite suchen – naja nicht alle, Zeti kam mir nicht davon.
Nu kurz a hoibe Most ghoit und u-zapft woar des Wochaend.
Dem Dominik hab ich kurz noch das Stadion gezeigt, haben noch das letzte Spiel vom Freitag gesehen und sind dann auch Richtung heimat, zum Daniel und zur Kathi, die auch bei uns in der Unterkunft geschlafen haben (und bereits dort auf uns warteten). Diese beiden waren recht überrascht, als sie feststellten, dass keine Dusche vorhanden sei, aber bei dem geringen Mietzins, auch verständlich (das mit der Dusche entpuppte sich dann im Laufe des Wochenendes zum Runinggag).
Also fertig gemacht, fürs abendliche weggehen zum UNIFEST von OE3 welches ja sehr toll angekündigt wurde. Vorerst aber noch eine kleine Stärkung bei einem Einheimischen Wirten – Grillteller frisch vom Grill mit 5 verschiedenen Fleischstücken.
Mit dem Taxi hin zum Unifest, für den Kartenkauf angestellt – WAAAAS!??? 15 Eur Eintritt für … nichts? Keine Show, keine Band, nur ein DJ und halt super tolle Partypeople? Nein danke, das haben sich wohl viele gedacht, denn heraussen waren kleine Stände bei denen es auch Bier gab und tolle Musik - die Entscheidung fiel uns zwar nicht sehr leicht, aber wir blieben draussen und genossen die abendliche Witterung mit einigen sahnigen Bierchens.
So gegen halb 4 dann heimwärts – und um 9 Uhr wurden wir mit einem lauten „GUTEN MORGEN“ von meinem Onkel geweckt, der gutmütigerweise, bereits in der frühen Morgensonne den Frühstückstisch draussen gedeckt hatte. Einfach ein Traum – aufgestanden und bereits italienischen Prosciutto mit Vollkornbrot zum Frühstück. Schon war der Tag gerettet – da wir schon mal auf waren, beschlossen wir den Tag zu nützen und fuhren mit dem Bus ins Strandbad, wo wir uns im See (welcher mit 23°C beinahe wärmer war als heraussen) duschten (hahaha der Brüller).
Am Steg mit etwas Sonnen ließen wir den Tag mit zwischenzeitlichen Srüngen ins erquickende Nass vorüberziehen. Die Erholung benötigten wir auch für den geplanten Abend in der Partyzone Pörtschach, in der wir so gegen 23 Uhr eintrafen. Einmal durch den Ort und beim ersten Wirt ausserhalb der OE3 Zone kauften wir uns ein Bier um 3 Eur und a poar zquetschte, was im Vergleich zur OE3 – Zone billig war – dort gab es nur 0,3 l Fläschchen um das gleiche Geld.
Trödel trödel trödel, um halb 5 waren wir dann dennoch wieder Zhaus und schliefen uns aus – HAAAAA HAAA – Wir hatten Boardingpässe für das Finale am Sonntag welche bis 08.30 gültig waren!!! Sehr geil, natürlich hab ich mir den Wecker gestellt um rechtzeitig aufzustehen um den Bus zu erwischen, aber den hab ich locker lässig abgedrückt und weitergeschlafen. Um 07.45 wache ich auf, ein Blick auf die Uhr – Schit!!! Dominik aufstehen, wir müssen los, sonst verfallen unsere heißbegehrten Pässe. Kurz abgeduscht (Schenkelklopfer) und ab zur Bushaltestelle. (Erwähnt sollte noch werden, dass Daniel und Kathi bereits um 7 Uhr aufstanden oder noch früher, um noch ohne Pässe reinzukommen) Dominik und ich liefen also zur Bushaltestelle, toll, Bus versäumt, es ist 08.00 Uhr, wie kommen wir in einer halben Stunde zum Center Court? (senter Kurt) Taxi, also auf zum Bahnhof, an dem hoffentlich welche stehen, was auch glücklicherweise so war, wir erwischten einen woschechten Klagenfurter Weltmann, der unsere Notsituation sofort erkannte und uns in Windeseile zum Kurt fuhr. Um 08.20 waren wir dort (Bemerkung: um 08.10 stiegen wir ins Taxi) und erreichten Gott sei Dank pünktlich den Eingang zum Stadion, den wir ohne Probleme passierten (ein paar Girls wollten mit dem Pass vom Freitag rein, so peinlich).
Drinnen angekommen, stelle ich fest, dass der Akku von meinem Handy noch für einen Anruf reicht, den ich sofort an Daniel tätige und frage Lage wissen möchte. (DU, i steh do nu immer au, und es san nu sicher 1500 Leid vor mir) Zuversichtliche Worte von einem in der Schlangestehenden….
Taten mir echt leid die beiden, vor allem weil sich mein Handy ausgeschalten hatte, und ich somit keine Zwischenberichte nach aussen liefern konnte. Um 0900 wurde ich dann duch die Startstimmung des Moderators ohnehin abgelenkt und ich dachte wirklich nur mehr ganz selten an meine draussen leidenden Kollegen – geteiltes Leid ist doppeltes Leid, in diesem Sinne feierten wir mit der Menge mit. Woooooooop there it is, Woooooop there it is, HIGH BLOCK HIGH BLOCK und die Laola-Welle in allem möglichen Variationen kamen wie auch letztes Jahr wieder zum Einsatz, wo man mit bereits im Vorjahr erlernten Moves mit der Menge durch die ALée abrockte. Indianer wurden begrüßt und den Spielern der Weg bei einem Seitenwechsel mit LEFT RIGHT LEFT gewiesen.
Am Nachmittag die unglaubliche Einbindung in den Spielpausen des Publikums in den Spielbetrieb (nein ich meine nicht die Wasserduschen die immer wieder in den Spielpausen erfolgten). Aus jedem Bundesland wurde ein Pärchen ausgewählt, welches zur Qualifikation zum Spiel gegen den „Schwarzen Mann“ antreten durfte. Antreten durften die beiden Pärchen, welche den Volleyball am längsten in der Luft halten konnten. Dies gelang den meisten, deshalb wurde dies durch den Moderator erschwert, indem er die Qualifikanten anwies, wann sie Angriffe zu leisten hatten…
2 Pärchen waren schnell gefunden, wie nicht anders zu erwarten, Oberösterreich und auch Salzburg schaffte die Qualifikation. Der schwarze Mann entpuppte sich als Novak der das Publikum mit den Worten „Wir wissen dass wir hier in Österreich ein fachkundiges Publikum haben“ lobte.
Die Oberösterreicher verloren leider knapp mit 7-5 ihr Spiel, jedoch das Salzburger Pärchen glänzte mit überraschenden Angriffen und unerreichbaren Stoppern und triumphierte über den Profi-Volleyballer.
Im Finalspiel triumphierte die bessere Manschaft und wir verließen noch schnell vor der Siegerehrung das Stadion um nach 7 h in praller Sonne unseren Zug rechtzeitig zu erwischen. Zurück bei meinem Onkel sah ich im Spiegel wie ein Krebs aus, und meine Haut schmerzte so unglaublich wenn Sonnenstrahlen darauf schienen, dass ich nur mehr im Schatten gehen wollte. Mein Rucksack auf den Schultern erleichterte mir den Rückweg nicht unbedingt.
Das Schlafen war die Hölle, ich konnte nur am Rücken schlafen, Gott sei Dank hatte ich mir Montag und Dienstag noch frei genommen, sonst wären die Kollegen in der Arbeit erschrocken gewesen von meinem Anblick, so konnte ich mich zumindest zu Hause noch mit Aloevera kurieren. Die Haut ist trotzdem wie bei einer Schlange runtergegangen -
„Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand“ (von wem auch immer das ist [meiner MAMA])
Tja, auf jeden Fall hat es sich ausgezahlt dortgewesen zu sein um bei den wohl besten Fans auch seinen Beitrag zum ganzen zu leisten. Klagenfurz – nächstes Jahr komme ich wieder !schwör!
so far so good, If you want to bind me a bear on, I’ll become foxdevilwild…
gn8 beste Grüße
so long euer Popo
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